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Haglundferse

Bei der Haglundferse handelt es sich um eine angeborene Veränderung des Fersenbeins, das seitlich und rückseitig prominent ausgebildet ist und dadurch zu Druckschmerzen im Schuh führen kann. Oft ist es mit entzündlichen Weichteilveränderungen (Schleimbeutel- oder Achillessehnenreizung) verbunden. Die Haglundferse muss nicht zu Beschwerden führen, wird aber durch schmerzauslösende Faktoren, wie zum Beispiel erhöhte sportliche Belastungen, das Tragen von Stöckelschuhen, Fußfehlstellungen und falsches Schuhwerk begünstigt.

Patienten berichten über einen Druckschmerz oberhalb der Achillessehne und am hinteren Fersenbein. Dieser Bereich weist eine sichtbare Schwellung auf und ist gelegentlich gerötet. Durch das Anheben des Fußes wird ein starker Schmerz ausgelöst. Die Korrektur erfolgt mit geeigneter Einlagenversorgung. Die Fersenkappe des Schuhs wird geweitet und mit weicher Bettung versehen. Im Sommer bietet es sich an, Schuhe mit freier Ferse zu tragen. Bei akuten Schmerzen sollte die körperliche Belastung vorübergehend reduziert und die betroffene Stelle gekühlt werden.

Um den Beschwerden gezielt vorzubeugen sollte man sich nach einer individuellen Laufanalyse das geeignete Schuhwerk (Laufschuhe) zulegen.

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